„Einmal noch von Murnau aus in die Berge schauen…“

wuenschewagenUnterstützung für den Wünschewagen des ASB

Einmal noch zum Familienfest nach Hause fahren, einmal noch im Hirschgarten unter Kastanien sitzen, ein letztes Mal ans Meer – meist sind es kleine, alltägliche Wünsche, die schwerstkranke Menschen haben. Seit Juni 2016 ist der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter Bunds (ASB) unterwegs, um diese Wünsche zu erfüllen. In einem speziell ausgestatteten Krankenwagen holt das Wünschewagen-Team die Kranken ab und verbringt mit ihnen und einem Angehörigen einen besonderen Tag fernab des Alltags. Ermöglicht wird das Angebot von einer Reihe engagierter Sponsoren – darunter Schmid Alarm.

„Bei Schmid Alarm sind wir uns einig: Der Wünschewagen ist ein tolles Projekt, das absolut unterstützungswürdig ist. Angehörige haben oft nicht die Mittel, um die letzten Wünsche ihrer todkranken Familienmitglieder in Hospizen und Pflegeinrichtungen zu erfüllen. Damit der Wünschewagen weiter fahren kann, helfen wir dem Projekt gern mit unserer Spende“, erklärt Geschäftsführer Tobias Schmid.

Damit ist Schmid Alarm in bester Gesellschaft. Auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter steht hinter dem Projekt, als Projekt-Patin konnte der ASB die Schauspielerin Janina Hartwig, bekannt aus der Fernsehserie „Um Himmels Willen“, gewinnen. Janina Hartwig war bei der ersten Wünschewagen-Fahrt dabei und gibt zu, dass ihr anfangs etwas mulmig zumute war. „Sterben ist ja immer noch ein Tabu-Thema. Aber dann war es ein gutes
Gefühl, einen Schwerstkranken bei der Erfüllung seines letzten Wunsches zu begleiten.«

Damit der Wünschewagen ausnahmslos jedem Menschen mit einer geringen Lebenserwartung zur Verfügung steht, ist die Fahrt für den Fahrgast kostenfrei. Aus diesem Grund ist das Projekt auf Spenden und Sponsorenmittel sowie ASB-Eigenmittel angewiesen – unter anderem für die Anschaffung und Ausstattung der Fahrzeuge sowie die Schulung und Qualifizierung der ehrenamtlichen Kräfte. „Die Geschichten auf der Website des Wünschewagens haben uns sehr gerührt. Wir freuen uns, dass wir Teil dieses Projektes sein dürfen“, so Tobias Schmid.