Das Freiland im Blick: Perimeterschutz für Unternehmen in München

Ob Logistikhalle, Industrieanlage oder Kraftwerk – Unternehmen mit einem weitläufigen Außengelände werden immer wieder Opfer von Einbruchsdiebstählen oder Vandalismus. Für sie sollte die Absicherung nicht erst am Haupteingang beginnen, sondern bereits an der Grundstücksgrenze. Eine elektronische Perimeterüberwachung mit einem Netzwerk-Videosystem, Thermalkameras und/oder Bewegungsmeldern für den Außenbereich schaffen eine weitere Sicherheitszone rund um das Firmengebäude.

 

Perimeterüberwachung erkennt unbefugtes Betreten

Eine professionelle Freilandüberwachung besteht meist aus einem detektierenden und einem identifizierenden System. Das heißt: An der Grundstücksgrenze erfassen Kameras mit Video-Analyse-Software (z.B. Wärmebildkameras) automatisch Bewegungen. Wird der Schutzbereich betreten, lösen sie in der Sicherheitszentrale Alarm aus. Nun kommt die zweite Komponente ins Spiel. Mit einer hochauflösenden, schwenk- und zoombaren Kamera kann der Sicherheitsdienst Eindringlinge identifizieren und schnell die richtigen Gegenmaßnahmen einleiten.

 

Infografik einer Perimetersicherung Gewerbefläche

Gezielte Intervention durch den Wachdienst

Videobilder in hoher Auflösung liefern dem Sicherheitsdienst in der Zentrale wichtige Informationen darüber, was genau im Perimeter passiert. Ist der Eindringling vielleicht nur ein Kind, das seinen Fußball über den Zaun geschossen hat? Schnüffelt eine verdächtige Einzelperson auf dem Gelände herum? Oder macht sich eine Bande Einbrecher nachts am Zaun zu schaffen? Je nach Bedrohungs- und Gefahrenlage kann der Wachdienst reagieren und beispielsweise eine einzelne Streife oder eine Team von Sicherheitskräften zum Zielobjekt schicken.

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Häufig gestellte Fragen

Was passiert bei Auslösung eines Perimeteralarms?
Aufgabe einer Perimeterüberwachung ist es, Unternehmen durch eine frühzeitige Alarmierung einen Zeitgewinn zu verschaffen, so dass sie mit einer besseren Vorlaufzeit Interventionsmaßnahmen einleiten können. Da eine Perimeterüberwachung auf eine Gefahrenmeldeanlage oder ein Gefahrenmanagementsystem aufgeschaltet ist, werden Perimeteralarme direkt an die Leitstelle bzw. Sicherheitszentrale gemeldet.

Das Security-Team in der Zentrale verifiziert zuerst, ob es sich um einen echten Alarm oder einen Falschalarm handelt. Per Videobild kann beispielweise festgestellt werden, ob es sich bei einem Eindringen in den geschützten Perimeterbereich um einen Einbrecher, ein Wildtier oder ein spielendes Kind handelt. Im Ernstfall benachrichtigt das Team in der Zentrale die Interventionskräfte auf dem Firmengelände, die nach einem vorher festgelegten Maßnahmenkatalog eingreifen.

Für welche Unternehmen ist eine Perimeterüberwachung sinnvoll?
Ein erhöhtes Risiko, Opfer von Einbrüchen und Diebstählen zu werden, besteht besonders für Unternehmen, die im Außenbereich hohe Werte lagern. Dies gilt für Hersteller von Solartechnik ebenso wie für Logistikunternehmen oder Recyclinghöfe. Da das Gelände von Flughäfen oder Bahnanlagen ein beliebtes Ziel für Sabotage oder Diebstähle ist, ist auch hier eine Perimeterüberwachung angezeigt.

 Wie hoch sind die laufenden Kosten für eine aufgeschaltete Perimeterüberwachung?
Die Kosten für eine professionelle Perimeterüberwachung berechnen sich für Unternehmen aus verschiedenen Faktoren. Ausschlaggebend sind dabei die eingesetzte Technik (nur Videokameras oder weitere Sensorik?) sowie die Anzahl der Kanäle. Grundsätzlich fallen für eine aufgeschaltete Perimeterüberwachung mit HD-Videokameras 98 Euro im Monat an Grundgebühr an. Dazu addiert werden die Kosten pro Kamera/Übertragungskanal. Insgesamt müssen Unternehmen z.B. bei vier Kanälen mit etwa 300 bis 600 Euro im Monat rechnen.

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